Invisalign für Dummies!

17. Februar 2022 | von Dr. Sebastian Krause

Was muss man wissen, damit man bei einer Therapie mit unsichtbaren Zahnschienen mitreden kann? Und wo bekomme ich Tipps zu Invisalign?

Invisalign für Dummies. Wir erklären, welche Fachbegriffe bei Behandlungen mit Invisalign München benutzt werden. Mit den Insights und Tipps zu Invisalign ist es einfacher, den Plan von der Behandlung zu verstehen. Und außerdem auch die Anweisungen und Erklärungen von unserem Kieferorthopäde München zu befolgen. Man kann ganz einfach zum Experten für Invisalign und Schienen werden. Bei den Behandlungen mit Schienen gibt es ein paar Spezialbegriffe. Nur wenige von diesen kennt man aus dem normalen Leben. Deshalb stellen wir heute die wichtigsten Tipps für Invisalign zusammen.

Hier sind unsere INVISALIGN TIPPS und Fachbegriffe:

Tipp 1: Aligner

Ein Aligner ist eine Invisalign Zahnschiene. Alles dreht sich um die Schienen. Sie sind das Herzstück der Behandlung. Also sozusagen die Spange bei der Behandlung. Je mehr Schienen man benötigt, desto länger dauert die Behandlung. Normalerweise trägt man Aligner zwischen 7 und 14 Tagen, je nach Anweisung von Ihrem Kieferorthopäde München. Und dies 22 Stunden am Tag. Erst nach dieser Zeit wird zur nächsten Schiene gewechselt.

Tipp 2: Attachments

Attachments sind zusätzliche kleine Befestigungen auf den Zähnen. Sie sind immer aus einem Material, das die Farbe von den Zähnen hat und sind relativ klein. Man kann sie auf der Innen- oder Außenfläche von den Zähne befestigen. Man benötigt sie, damit die Schiene hält, wenn bspw. Zähne gedreht werden müssen oder bei der Intrusion und Extrusion. Die Attachments haben nämlich Druckflächen. Auf diese drückt die Schiene, um dadurch bestimmte schwierige Bewegungen von den Zähnen zu ermöglichen. Attachments sind nicht sehr beliebt bei den Patienten, weil man sie natürlich sehen kann. Trotz allem kann man bei manchen Behandlungen nicht auf sie verzichten. Deshalb hier ein kleiner Invisalign Tipps: es gibt natürlich meistens die Möglichkeit, die Attachments von innen zu befestigen. Dann wird es etwas weniger auffällig.

Tipp 3: ASR/IPR

Approximale Schmelzreduktion, interproximale Reduktion. Das sind ja schöne Fachbegriffe, aber was sollen sie bedeuten? Mit einer kleinen Scheibe oder einem Streifen poliert man zwischen den Zähnen. Man macht dies meist bei dreieckigen Zähnen, um einen schönere Form zu bekommen. ASR benutzt man, wenn die Zähne nicht gleich groß sind, um eine gute Verzahnung von den Zähnen zu bekommen. Wenn die Zähne zu eng stehen, kann IPR eine Drehung von Zähnen nach innen eventuell verhindern.

Tipp 4: Chewies, Fitter, Munchies (Secret Invisalign Tipps!)

Bei den genannten Begriffen handelt es sich um so eine Art Kaugummi für Träger von Invisalign Schienen. Man kaut auf ihnen herum, damit die Schienen noch besser auf die Zähne passen. Außerdem kann man Chewies natürlich auch dafür benutzen, um die Passform von der Schiene zu verbessern. Wenn man die Schienen mal nicht nach der Anweisung getragen hat, hilft das Chewie. Chewies sind einer der Invisalign Tipps, für alle die, die die Schienen nicht so regelmäßig tragen. Falls man mal ausnahmsweise vergessen hat seine Schienen zu tragen, drückt das Kauen auf dem Chewie die Schiene wieder auf die Zähne. Chewie kommt von dem Wort „kauen“, Munchies von „snacken“, und Fitter von „fitting“.. Alle 3 sind sehr beliebt bei den Patienten, da sie auch zum Abbauen von Stress gut sind. Allerdings muss man bei Problemen mit den Kiefergelenken vorsichtig sein. Dann sollte man Chewies vermeiden.

Tipp 5: Power Ridges

Das sind kleine Rillen in den Alignern, um an diesen Stellen mehr Druck auf die Zähne auszuüben. Sie helfen dabei, Bewegungen wie bspw. Torque durchzuführen. Das ist eine schwierige Bewegungen für Schienen, für Brackets ist das da schon einfacher. Deshalb gibt es in den Schienen kleine Rillen, um in der Region vom Hals der Zähne oder an der Inzisalkante (also oben am Zahn) mehr Druck auszuüben.

Tipp 6: Biteramps

Biteramps liegen an den oberen hinteren Frontzähnen, um den Biss zu sperren. Man benutzt sie bei Patienten mit einem tiefen Biss, um eine schnellere Erhöhung von dem Biss zu erreichen. Es sind kleine Aufbisse in den Schienen.

Tipp 7: Caserefinement

Hierbei handelt es sich um einen Scan zum Bestellen von neuen Schienen. Das macht man, um nach der 1. Runde der Schienen, noch eine Verbesserung von der Stellung von den Zähnen zu bekommen.

Tipp 8: Aktivierungspunkt

Ein Aktivierungspunkt ist ein kleiner Druckpunkt, den man mit einer Spezialzange, in die Schiene drückt. Damit übt der Arzt einen extra Druck auf die Zähne aus. Wenn ein Zahn sich nicht zu 100% bewegt hat, dann ist ein weiterer der Invisalign Tipps, einfach z.B. einen solchen Punkt zu setzen. Es ist auch ein guter Tipp für alle Invisalign Patienten, die nach der letzten Schiene noch nicht ganz zufrieden sind. Es muss nicht immer ein Caserefinement (siehe Tipp 7) sein.

Tipp 9: Case

Der Invisalignfall. Cases sind gleich zu setzen mit den Patientenfällen. Jeder Patient ist im Grunde genommen ein neuer Fall bei seinem Behandler.

Tipp 10: Clincheck

Der Clincheck ist die Simulation von der Behandlung, die der Arzt anfertigt. Mit der Simulation legt der Kieferorthopäde alle Bewegungen fest. Damit bestimmt er also z.B. die einzelnen Schritte und Bewegungen von der Behandlung schon vor der Behandlung. Die Simulation ist sehr wichtig für das Ergebnis einer Invisalign Behandlung. Nur mit einem guten Clincheck, werden Zähne richtig bewegt. Wenn der Clincheck nicht korrekt ist, werden auch die Zähne nicht gerade.

 

Bei weiteren Fragen kontaktieren Sie uns gerne oder buchen Sie noch heute einen Beratungstermin in unserer Fachzahnarztpraxis für Kieferorthopädie München unter www.welovesmiles.de.

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