Feste Zahnspange: Hightech auf kleinstem Raum

12. Juni 2021

Eine feste Zahnspange ist heute keine Frage des Alters mehr. Sowohl für Teenager als auch für Erwachsene ist sie eine akzeptierte Option auf dem Weg zum Traumlächeln, mehr Vitalität und Gesundheit geworden. Ob unauffällig in der Keramik-Version oder als Statement mit stylischen bunten Ligaturen – in unserer Fachzahnarztpraxis für Kieferorthopädie München sind feste Zahnspangen Hightech-Apparaturen und bewirken hochpräzise Zahnbewegungen, egal in welchem Alter.

Kieferorthopädische Therapieapparaturen gibt es viele: Lose oder feste Zahnspangen aus Metall, Keramik oder Kunststoff. Deutlich sichtbare, weniger auffällige oder transparente. Doch trotz ihrer zahlreichen Designs und unterschiedlichsten Behandlungsmethoden haben sie alle eines gemeinsam: Sie verhelfen zu einem strahlend schönen und vor allem gesunden Lächeln.

Wann eine lose, wann eine feste Zahnspange?

Grundsätzlich kommen lose und feste Zahnspange in unterschiedlichen Bereichen zum Einsatz. Ist das Wachstum fast abgeschlossen und die bleibenden Zähne nahezu vollständig durchgebrochen, sind feste Zahnspangen neben Alignern wie beispielsweise von Invisalign® München in der Regel das Therapiemittel der Wahl. Während lose Zahnspangen nur dann wirken, wenn sie regelmäßig getragen werden, entfalten festsitzende Spangen ihre Wirkung rund um die Uhr. Egal ob tagsüber oder nachts, in der Schule oder Uni, bei der Arbeit, beim Sport oder im Kino, ja sogar beim Essen. Die Kräfte, die von der Bracket-, Multibracket- oder auch Multibandapparatur ausgehen, wirken jederzeit.

Perfekt aufeinander abgestimmt: Brackets und Bogen

Zwei Dinge machen eine feste Zahnspange in der Regel aus: die Brackets, welche auf die Zähne geklebt werden, und der damit verbundene Drahtbogen. Jedes für sich bewirkt noch keine Zahnbewegung. Erst das Zusammenspiel von Brackets und Bogen (Draht) macht die feste Zahnspange unschlagbar effektiv.

Das funktioniert folgendermaßen: Der Bogen verfügt über eine gewisse Eigenspannung. Durch seine Fixierung im Bracketslot (eine Art Schlitz) wird diese Spannung über das Bracket auf den Zahn übertragen. Hierbei wirkt entweder eine Druck- oder Zugkraft.

Durch die Gestaltung des Bracketschlitzes und der Bracketbasis wird vorgegeben, in welche Position der Zahn sich bewegen soll. In jedem Bracket ist sozusagen die für den Zahn erforderliche „Bewegungsinformation“ bereits vorprogrammiert. Der eingesetzte Bogen bestimmt die Form des Zahnbogens. Darüber hinaus kann der Kieferorthopäde durch Biegungen, die er an bestimmten Stellen gezielt in den Bogen einbringt, die gewünschte Zahnposition und die Bogenform optimieren.

Die Qual der Wahl

Brackets und Bögen gibt es aus verschiedenen Materialien. In unserer Fachzahnarztpraxis für Kieferorthopädie München finden zwei Arten von Brackets Verwendung: konventionell ligierbare und selbstligierende. Sie unterscheiden sich in der Art und Weise, wie der Drahtbogen im Bracketslot gehalten wird. Das kann mithilfe kleiner Schlaufen (Ligaturen) aus Draht oder Gummi erfolgen. Bei selbstligierenden Brackets übernimmt diese Aufgabe ein eingebauter Verschlussmechanismus, z. B. ein Clip oder Schieber.

Hightech-Materialien für eine schonende Zahnverschiebung

Heutzutage werden vor allem drei Bogenmaterialien mit den Brackets eingesetzt: Nickel-Titan, Beta-Titan oder Edelstahl. Jede Legierung weist hierbei bestimmte Eigenschaften auf. Sie werden im Therapieverlauf gezielt durch Ihren behandelnden Kieferorthopäde München Dr. Sebastian Krause ausgenutzt.

Hochmoderne Drahtbögen, wie z. B. superelastische Nickel-Titan-Bögen (NiTi-Bögen), ermöglichen dabei durch ihre konstant niedrige Kraftabgabe besonders gewebeschonende, bioverträgliche Zahnbewegungen. Darüber hinaus sind wärmeaktive NiTi-Bögen verfügbar, die ihr Kraftniveau erst bei Körper- bzw. Mundtemperatur vollständig entfalten.

Der Behandlungsablauf einer festen Zahnspange

Bei jeder Multiband- bzw. Multibracket-Behandlung wird eine bestimmte Bogensequenz durchlaufen. Die Behandlung in unserer Fachzahnarztpraxis für Kieferorthopädie München beginnt mit dünnen elastischen Bögen, die im Querschnitt rund sind. Danach folgt eine Phase mit stärkeren elastischen Bögen, die im Querschnitt rechteckig sind. Je höher die Dimension des kieferorthopädischen Bogens ist, desto präziser wird die Kraft auf das Bracket und damit den Zahn übertragen.

Nach den elastischen Bögen werden von Ihrem Kieferorthopäde München Dr. Sebastian Krause meist Edelstahlbögen eingesetzt, die als Führungsbögen und zur Stabilisierung dienen. In dieser Phase werden Lücken geschlossen und oft Gummizüge vom Oberkiefer zum Unterkiefer eingehängt, um den Biss zu verbessern.

Zusätzliche Hilfsmittel können elastische Ketten, Druck- oder Zugfedern oder dünne Verblockungsligaturen sein, damit geschlossene Zahnlücken sich nicht wieder öffnen. Zum Finishing, also zur Feineinstellung des Bisses, können wieder weichere Bögen aus einer Titan-Legierung mit individuellen Biegungen für abschließende Korrekturen eingesetzt werden.

Die Materialeigenschaften der Bögen und die Behandlungsziele bestimmen, wann Ihr Kieferorthopäde München Dr. Sebastian Krause die Bögen wechselt. Die modernen Materialien machen einen Bogen- und Ligaturenwechsel alle vier Wochen überflüssig, so wie es früher üblich war. Die Kontrolltermine in Ihrer Fachzahnarztpraxis für Kieferorthopädie München können daher in Abhängigkeit vom verwendeten Bogenmaterial und der Behandlungsphase zwischen sechs und zehn Wochen sein.

Die Gesamtdauer der festsitzenden Behandlung ist abhängig von der individuellen Zahn- und Kiefersituation und kann stark variieren. Mit den modernen Materialien sind Behandlungszeiten zwischen 9 und 18 Monaten realistisch.

Kein kieferorthopädischer Blindflug dank exakter Diagnostik

Meist wird in unserer Fachzahnarztpraxis für Kieferorthopädie München bei einer festen Zahnspange eine zusätzliche kieferorthopädische Zwischendiagnostik erstellt, um den genauen Behandlungsfortschritt zu überprüfen. Anhand der angefertigten Röntgenaufnahmen überprüft der Fachzahnarzt für Kieferorthopädie München Dr. Sebastian Krause die Bewegung der Zahnwurzeln durch die feste Zahnspange. Im Gegensatz zur klassischen losen Zahnspange sollen sich die Zähne mit der festen Zahnspange körperlich, d.h. mit der Wurzel im Knochen, bewegen und nicht nur die Zahnkrone gekippt werden. Außerdem können auf einer Röntgenaufnahme rechtzeitig selten auftretende Wurzelveränderungen (z. B. Wurzelresorptionen) und der Knochenverlauf erkannt und beurteilt werden.

Unauffällige Behandlung mit Ästhetik-Brackets

Nicht nur berufstätige Erwachsene, sondern auch immer mehr Jugendliche wünschen sich eine möglichst unauffällige Bracket-Behandlung. Diesem Wunsch können wir in unserer Fachzahnarztpraxis für Kieferorthopädie München dank Miniatur- oder rhodinierter Metallbrackets sowie Brackets aus Keramik oder Kunststoff nachgehen. Standardmäßig werden die Brackets auf der Außenseite der Zähne platziert. Bei der Lingualtechnik werden die Brackets dagegen an der Innenseite der Zähne befestigt.

Der krönende Abschluss

Damit die optimale Zahnposition und die neue Biss-Situation stabilisiert werden und langfristig erhalten bleiben, schließt sich an jede kieferorthopädische Korrekturphase eine Stabilisierungs- und Haltephase an. Neben herausnehmbaren Schienen, Zahnspangen oder elastischen Positionern werden kleine feste Stabilisierungsdrähte an die Innenseite der Frontzähne geklebt. Damit diese festen Retainer dauerhaft für Halt sorgen können, sollten sie regelmäßig von Ihrem Fachzahnarzt für Kieferorthopädie München Dr. Sebastian Krause kontrolliert werden.

 

Bei weiteren Fragen rundum feste Zahnspangen, kontaktieren Sie uns gerne oder buchen Sie noch heute Ihren Erstberatungstermin in unserer Fachzahnarztpraxis für Kieferorthopädie München unter www.welovesmiles.de.

Wir freuen uns auf Sie.

We love smiles.