Aligner, Zahnspangen & Co: 10 Fragen an Ihren Kieferorthopäde München Dr. Sebastian Krause

03. Juni 2021

Aligner aus dem Internet oder doch lieber Brackets vom Fachzahnarzt – Sie fragen sich, welche Behandlung für Ihre Zahnkorrektur die beste Alternative ist? An nachfolgenden Punkten können Sie festmachen, ob Sie sich für die richtige Option entschieden haben.

Vielleicht spielen Sie schon länger mit dem Gedanken, sich Ihre Zähne bei Ihrem Fachzahnarzt für Kieferorthopädie München Dr. Sebastian Krause korrigieren zu lassen. Oder Ihr Zahnarzt hat Ihnen zu einer kieferorthopädischen Behandlung geraten. Sicher haben Sie sich bereits im Netz über Zahnspangen informiert. Und wahrscheinlich sind Sie dabei auf Werbung für eine billige, unkomplizierte und schnelle Zahnkorrektur mit transparenten Zahnschienen (Alignern) gestoßen. Eigentlich ein Traum – aber wo ist der Haken?

In den USA gibt es den Trend schon länger, dass ästhetische Zahnkorrekturen von Direktanbietern in Einkaufszentren oder online angeboten werden. Inzwischen werden die transparenten Schienen von diversen Startups auch in Deutschland vermarktet. Anhand eines Fragebogens wird überprüft, ob der Patient – oder besser: Kunde – mit seiner Zahnsituation für die DIY-Aligner-Behandlung in Frage kommt. In einem Scan-Center wird das Gebiss gescannt. Bei anderen Anbietern werden die Gebissabdrücke zu Hause im DIY-Verfahren gemacht. Anhand des Scans oder der Abdrücke wird ein Behandlungsplan erstellt und die Zahnschienen dem Kunden nach Hause geschickt. Eine professionelle Betreuung durch einen Kieferorthopäde München bleibt aus.

Woran erkennt man seriöse Aligner-Anbieter?

Kritiker monieren jedoch, dass eine Aligner-Therapie wie jede andere kieferorthopädische Behandlung in die Hand von Fachzahnärzten für Kieferorthopädie wie Dr. Sebastian Krause gehört, die diese schon seit vielen Jahren im Portfolio haben. Zudem sind die transparenten Zahnschienen nicht für alle Zahnkorrekturen geeignet. Vor Therapiebeginn sollte unbedingt eine ausreichende Diagnostik inklusive Röntgenbild gemacht werden. Bei einer falschen Anwendung können Gefahren für die Zahngesundheit drohen bis hin zu Zahnverlust.

Die Amerikanische Gesellschaft der Kieferorthopäden (American Association of Orthodontists / AAO) hat sich mit den Risiken auseinandergesetzt, die kosmetische Zahnkorrekturen beim Direktanbieter mit sich bringen. Sie hat einen Fragenkatalog erarbeitet, der dabei helfen soll, seriöse Angebote herauszufiltern – egal ob Sie sich für eine Behandlung mit unsichtbaren Zahnschienen oder für eine andere kieferorthopädische Behandlung interessieren. Wir von Welovesmiles®, Ihrer Fachzahnarztpraxis für Kieferorthopädie München, haben die wichtigsten Punkte daraus für Sie zusammengestellt.

 

Diese Fragen sollten Sie für sich klären, bevor Sie mit einer kieferorthopädischen Behandlung starten

 

Frage 1: Stellt der Arzt umfangreiche Fragen?

Am Anfang jeder ärztlichen Therapie steht eine gründliche Diagnostik und Bestandsaufnahme. Das Anliegen des Patienten, seine Beschwerden sowie Wünsche müssen abgeklärt werden. Führt der Kieferorthopäde ein ausführliches Anamnesegespräch? Fragt er nach Grunderkrankungen, die gegen eine kieferorthopädische Behandlung sprechen könnten? Erkundigt er sich nach Allergien und regelmäßig eingenommenen Medikamenten?

Hintergrund: Die Klärung all dieser Fragen ist wichtig für Risikoabschätzung und Therapieplanung.

 

Frage 2: Ist die Anfertigung von aktuellen Röntgenbildern Bestandteil der Diagnostik und Therapieplanung?

Hintergrund: Röntgen gehört zum Mindeststandard bei einer geplanten kieferorthopädischen Therapie. Anhand einer Übersichtsaufnahme (Panoramaschichtaufnahme) aller Zähne werden die Zähne mit ihren Zahnwurzeln, die Kiefergelenke, die Nasennebenhöhlen und die Struktur des Knochens beurteilt. Der Kieferorthopäde München kann sich ein Bild davon machen, wie die Zähne im Knochen stehen und ob geplante Zahnbewegungen riskant sind, weil zu wenig Knochen vorhanden ist oder die Zahnwurzeln vorgeschädigt sind.

Auf einer seitlichen Röntgenaufnahme (Fernröntgenseitenbild) schätzt der Fachzahnarzt für Kieferorthopädie München die Lage der Kiefer zueinander ein und beurteilt, ob das Knochenangebot für die gewünschte Zahnbewegung ausreichend ist, um die Zähne nicht außerhalb der im Frontzahnbereich teilweise sehr dünnen Knochenlamelle zu bewegen.

Bei der digitalen Volumentomographie (DVT) lassen sich die Knochenverhältnisse exakt dreidimensional darstellen und analysieren.

 

Frage 3: Welche Befunde werden bei der klinischen Untersuchung erhoben?

Hintergrund: Im Rahmen einer klinischen Untersuchung müssen nicht nur Biss, Zahnstellung und Zahnfleisch, sondern auch Gesichtsprofil, Seitenprofil, Lippenschluss, Zungenfunktion, Schluckmuster und Atmung beurteilt werden. In welcher Ausgangsposition sind die oberen Frontzähne in Bezug zu den Lippen? Die Position der Frontzähne ist sehr wichtig für Ihr späteres Lachen. Alle diese anatomischen und funktionellen Faktoren bestimmen die optimale Therapieempfehlung und -planung und die Langzeitstabilität des Behandlungsergebnisses.

 

Frage 4: Werden auch die Kiefergelenke untersucht?

Hintergrund: Zu einer Anfangsuntersuchung beim Zahnarzt oder Kieferorthopäden gehört die Untersuchung der Kiefergelenke und der Muskulatur. 

Dabei werden im Rahmen einer Funktionsanalyse von Ihrem Kieferorthopäde München Dr. Sebastian Krause die Kiefergelenke, die Kiefermuskulatur und der gesamte Kopfbereich auf Funktionsstörungen hin untersucht. Die Stellung der Zähne beeinflusst den Biss. Eine Veränderung der Zahnstellung kann sich auf das gesamte Kausystem auswirken, was wiederum Effekte auf die Kiefergelenksposition hat. Die Kiefergelenke kann man mit zwei Waagschalen vergleichen: Sind die beiden Kiefergelenke nicht in Balance, hat das weitreichende Auswirkungen auf den gesamten Körper.

 

Frage 5: Wie wird sichergestellt, dass die Ihnen angebotene Behandlung perfekt auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist und der angebotene Therapieplan auch zum Erfolg führt?

Beispiele: Werden Sie bei einer geplanten Behandlung mit transparenten Zahnschienen über Behandlungselemente wie Attachments (auf den Zahn geklebte Erhebungen aus Kunststoff, die der optimaleren Kraftübertragung und dem besseren Halt der Schiene dienen) und eine erforderliche Schmelzpolitur zwischen den Zähnen zur Platzgewinnung und leichteren Zahnbewegung aufgeklärt? Werden Sie aufgeklärt, was im Anschluss an die Behandlung passiert, wie Ihre Zähne stabilisiert werden sollen?

 

Frage 6: Wird über die Behandlungsdauer und Tragezeit aufgeklärt?

Hintergrund: Die Behandlungsdauer hängt vom Komplexitätsgrad der vorliegenden Zahnfehlstellung ab. Daraus ergibt sich auch die Anzahl der benötigten Schienen. Die empfohlene Tragezeit ist circa 22 Stunden. Zum Essen und zur Zahnpflege dürfen Sie die Zahnschienen natürlich aus dem Mund nehmen.

Werden die Aligner nur nachts getragen, ist die Wirkungsdauer insgesamt zu kurz. Die Zähne werden nachts durch die Zahnschienen in die gewünschte Korrekturposition gedrückt und können sich am Tag von der „Strapaze“ erholen, das heißt: Sie wandern in die gewohnte Position zurück. Der Fachausdruck für dieses ständige Hin und Her ist "Jiggling". Studien haben gezeigt, dass ein solches "Rütteln" an den Zähnen Zahnhalteapparat und Zahnwurzel schädigen kann.

 

Frage 7: Welche Behandlungsmöglichkeiten und welche Behandlungsalternativen werden angeboten? Werden Ihnen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten aufgezeigt? Werden Vor- und Nachteile der Methoden erklärt? 

Hintergrund: Patienten haben ein Recht auf Aufklärung über Behandlungsalternativen. Das steht im seit Februar 2013 in Kraft getreten Patientenrechtegesetz: Nach ständiger Rechtsprechung muss bei mehreren möglichen Behandlungsmethoden über die verschiedenen Optionen aufgeklärt werden. In § 630e Absatz 1 Satz 3 heißt es hierzu: "Bei der Aufklärung ist auch auf Alternativen zur Maßnahme hinzuweisen, wenn mehrere medizinisch gleichermaßen indizierte und übliche Methoden zu wesentlich unterschiedlichen Belastungen, Risiken oder Heilungschancen führen können."

 

Frage 8: Wird über Risiken und Nebenwirkungen einer Zahnkorrektur im Allgemeinen und auch zu Ihrer individuellen Situation aufgeklärt? 

Hintergrund: Jede Veränderung ist ein Eingriff in ein bestehendes biologisches System. Eine Aufklärung über Risiken ist wichtig. Denn durch eine unkontrollierte Behandlung kann es zu irreversiblen Veränderungen der Zahnwurzeln, des Zahnfleischs, des Bisses, der Muskulatur und der Kiefergelenke kommen.

 

Frage 9: Wie häufig sind Kontrolltermine geplant? Überwacht der Kieferorthopäde die Behandlung zusätzlich über spezielle Dental-Monitoring-Systeme?

Hintergrund: Jede kieferorthopädische Therapie sollte in regelmäßigen Abständen vom Fachzahnarzt für Kieferorthopädie München kontrolliert werden, um Abweichungen vom geplanten Behandlungsziel sofort erkennen zu können oder auf Beschwerden reagieren zu können. Der Behandlungsfortschritt wird analysiert und dokumentiert. Moderne KI-Monitoringsysteme wie wir sie in unserer Praxis für Kieferorthopädie München verwenden, können den Prozess unterstützen. 

Wichtig ist auch, wie professionell mit Abweichungen oder Problemen umgegangen wird. Die meisten Alignertherapien beinhalten eine abschließende Phase zur Feinkorrektur und die Möglichkeit der Zwischenkorrektur nach erneutem Scan oder Abdruck. Wichtig ist, dass der Zeitraum zwischen Scan und neuem Aligner möglichst kurz ist, damit die Zähne kontinuierlich in die gewünschte Position bewegt werden und keine unerwünschten Jiggling-Effekte auftreten (siehe Punkt 6).

 

Frage 10: Kennen Sie den Unterschied zwischen einer ästhetisch orientierten Behandlung und einer medizinisch begründeten Behandlung?

Hintergrund: Eine medizinisch begründete Behandlung bezieht alle Zähne einschließlich der Seitenzähne mit ein. Bei einer ästhetischen Behandlung dagegen begnügt man sich damit, die sogenannten "Social Six" zu behandeln. Damit sind die sechs oberen und unteren Frontzähne gemeint. 

Eine Behandlung, die sich ausschließlich auf die Begradigung der Frontzähne beschränkt, ist zwar viel einfacher und schneller durchzuführen und spart damit Kosten. Sie ist aber auch naturgemäß stark limitiert, zum Beispiel was das Platzangebot angeht. Nur ein kleiner Teil der Zahnfehlstellungen kommt für eine solche Behandlung überhaupt infrage. Funktionelle Aspekte wie etwa der harmonische Zusammenbiss der Backenzähne, das Kauen und die Funktion der Kiefergelenke bleiben außen vor. Sie können nur im Rahmen einer aufwändigeren, umfassenden und medizinisch begründeten Behandlung des gesamten Gebisses berücksichtigt werden.

 

Fazit: Eine professionelle Beratung ist das A und O

Alleine ist es oft schwer zu erkennen, was notwendig ist, um bei einer Behandlung mit Zahnschienen oder Zahnspange langfristig das gewünschte Ergebnis zu erzielen: eine rein ästhetische oder eine vollumfängliche, die Seitenzähne mit einbeziehende Zahnbegradigung. Der Fachzahnarzt für Kieferorthopädie München Dr. Sebastian Krause kann die notwendigen Planungsunterlagen für Sie erstellen und Ihnen die Bedeutung in einem persönlichen Gespräch erläutern.

 

Bei weiteren Fragen kontaktieren Sie uns gerne oder buchen Sie noch heute Ihren Erstberatungstermin in unserer Fachzahnarztpraxis für Kieferorthopädie München unter www.welovesmiles.de.

Wir freuen uns auf Sie.

We love smiles.